Regionalkonferenzen 2012

MARX IS MUSS 2012

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Auf dem »MARX IS MUSS«-Kongress diskutierten 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin. Als Folgeangebot des »MARX IS MUSS«-Kongress gibt es im Juni und Juli Workshops und Lesekreise zum Thema: »Arabellion. Zur Aktualität der Revolution«. Hier gibt es den kostenlosen Reader zum Download. Außerdem bietet die Zeitschrift theorie21 Texte zur Vorbereitung und kann unter edition.aurora [ät] yahoo.de bestellt werden. Gerne schicken wir dir Flyer und Poster zum Verteilen zu. Wenn du einen Lesekreis in deiner Stadt anbieten willst, können wir dich mit Referenten oder Tips unterstützen. Einfach anrufen oder E-Mail schreiben.

BERLIN
Sonntag | 1. Juli | 14:00 Uhr
Bezirksverband DIE LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf | Behaimstraße 17
10585 Berlin | Nähe Rathaus Charlottenburg | U7 Bahnhof Richard-Wagner-Platz

CHEMNITZ
Samstag | 30. Juni | 12:00 Uhr
Soziokulturrellen Zentrum QuerBEET | Rosenplatz 4 | 09126 Chemnitz

DARMSTADT   
Freitag | 29. Juni | 18:00 Uhr
Regionalbüro DIE LINKE | Hoffmannstr. 4 | 64285 Darmstadt
Straßenbahnhaltestelle Schulstraße

FRANKFURT
Sonntag | 24. Juni | 14: 00 Uhr
U68 DGB-Jugendclub | Untermainkai 66-68 (Nähe Baseler Platz) | 60329 Frankfurt

FREIBURG
Mittwoch | 4. Juli | 20:00 Uhr
Uni Freiburg | KG 1 | Hörsaal 1134 | Platz der Universität 3 | 79098 Freiburg

HANNOVER    
Sonntag | 24. Juni | 14:00 Uhr
Kommunikationszentrum LiLi | Kötnerholzweg 47 | 30451 Hannover-Linden

KÖLN
Sonntag | 1. Juli | 14:00 Uhr
Antiquariat Byrne | Leyendecker Str. 38 | 50825 Köln (Ehrenfeld)

MÜNCHEN
Montag | 9. Juli | 19:00 Uhr
Wahlkreisbüro Nicole Gohlke | Hochbrückenstraße 10 | 80331 München

RUHRGEBIET
Samstag | 23. Juni | 15:00 Uhr
Kulturzentrum Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108 | 44894 Bochum

HAMBURG
Mittwoch | 11. Juli | 18:00 Uhr
DIE LINKE. Bezirksfraktion Altona
Am Felde 2 | 22765 Hamburg


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Der »MARX IS MUSS«-Kongress startet mit einem speziellen Seminarangebot. Die marx21-Redaktion trägt damit dem Bedürfnis nach der Auseinandersetzung mit grundsätzlichen politischen Ideen Rechnung. Auf der Grundlage von ausgewählten Texten werden ersten Kongresstag fünf Themenfelder aus der marxistischen Tradition erarbeitet. Danach schließt sich der Kongress mit 60 Diskussionsveranstaltungen aus unterschiedlichen Themenfeldern an. [Stand 4.6.]

Hier gibts den vorläufigen Zeitplan zum Download (pdf/1 MB) oder hier online ansehen


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Auf dem »MARX IS MUSS 2012«-Kongress wollen wir nach den Blockupy-Protesten mit Aktivistinnen und Aktivisten die Erfahrungen auswerten und diskutieren wie es weiter gehen kann? Mit auf dem Podium: Christoph Kleine (Interventionistische Linke), Alexis Passadakis (ATTAC) und Christine Buchholz (MdB, DIE LINKE).

Eine erste Auswertung von marx21 gibt’s hier. Download pdf

Kampf gegen EU-Fiskalpakt und ESM – Eine neue Generation von Aktivisten wächst heran.
Die Zahlen: 30.000 Demonstranten, 5000 Polizisten, 1430 Festnahmen. Selbst Bild.de schreibt: »Bunter Protest, 20.000 demonstrieren gegen Bankenmacht, Festival-Stimmung bei »Blockupy«-Kundgebung in Frankfurt.« Die taz sagt: »Die Demonstrationen gegen den Kapitalismus in Frankfurt entwickeln sich zu Protesten für die Versammlungsfreiheit.«. Die internationale Demonstration gegen das europaweite Spardiktat war ein »machtvoller Protest gegen das Kürzungsdiktat von Merkel & Co« wie der Parteivorsitzende der LINKEN Klaus Ernst erklärte. Sie war die »größte Demo in Frankfurt in diesem Jahrtausend« (Zitat Frankfurter Rundschau). Die größten Blöcke waren der Antikapitalistische Block, der Block von attac und der LINKE-Block. Es war eine internationale Demo von Antikapitalisten. Spiegel-Online schreibt zu Recht: »Großdemonstration gegen Kapitalismus«. Die Mehrheit kam aus Deutschland, aber auch Menschen aus Frankreich, Italien und Griechenland und anderen Ländern nahmen teil. Die Gewerkschaften waren bis auf GEW und einige ver.di-Gliederungen leider kaum vertreten.
Die LINKE war mit einem großen, sichtbaren Block vertreten mit Schildern gegen »EU-Fiskalpakt« und »Demokratie und Sozialstaat verteidigen.« Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag verlegte ihre geplante Zeltveranstaltung kurzerhand ins DGB-Haus. 350 Menschen nahmen an der Debatte mit Aktivisten aus Griechenland, Spanien, Rumänien, GB und Gewerkschaftern aus der GEW, IG-Metalljugend, Maredo-Betriebsrat und LINKE-Vertreterin Janine Wissler teil.

Friedlich für das Recht auf Versammlungsfreiheit
Die Strategie der Stadt Frankfurt, die Aktionstage zu verbieten, ist nicht aufgegangen. Trotz der Verbote versammelten sich Hunderte Mittwoch, Donnerstag und Freitag in Frankfurt. Beispielsweise kamen zu einer Blockade-Aktion vor dem Steakhaus Maredo 200 Menschen und thematisierten die Niedriglöhne bei der Restaurantkette und solidarisierten sich mit den für bessere Arbeistbedingungen kämpfenden Mitarbeitern. Die Demonstranten weigerten sich, die Bilder von Krawall zu liefern, die die Polizeitaktik provozieren sollte. Viel Kritik von Frankfurter Bewohnern, Gewerkschaften richtet sich gegen die Aufhebung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit und der Polizeiblockade der Frankfurter Bankenviertels. Es ist ein Hohn, wenn Petra Roth (CDU) nun dem »besonnenen Einsatz« der Polizei dankt. Selbst Andrea Nahles, Volker Beck und Grüne-Geschäftsführerin Steffi Lemke mussten sich vom schwarz-grünen Demoverbot distanzieren. Allerdings weiche sie dabei auf das Verbot des Gedenken der Jusos an die unter den Nazis verfolgten Homosexuellen und vermeiden inhaltliche Positionierung zu Bankenmacht und Spardiktat.

Ziviler Ungehorsam
Die Strategie des Bündnisses, die EZB zu blockieren war als »Kampfansage« an die EZB als Symbol der Troika gut. Allerdings waren die Teilnehmerzahlen an den Aktionstagen für Donnerstag und Freitag zu wenig, um Blockaden trotz Verbote und Polizeieinsatz durchzuführen. Blockaden müssen langfristiger organisiert sein und breiter getragen werden, wie die Erfahrungen in Dresden, Wendland und Heiligendamm zeigen. Ziviler Ungehorsam als »klassenunspezifische« Kampfform hat in der Geschichte der Klassenkämpfe seinen Stellenwert. Im Kampf gegen Sozialabbau und kapitalistische Krisenlösungen haben Kampfformen des zivilen Ungehorsams allerdings nur als erster Schritt hin zu den traditionellen Mitteln des Klassenkampfes einen Stellenwert, hin zu Massendemonstrationen und politischen Massenstreiks wie in Griechenland. Massenhafter Widerstand auf den Straßen kann unter Umständen zum Funken werden, der zur sozialen Explosion und zu politischen Massenstreiks führt. Das klassische Beispiel sind die mehrtägigen Barrikadenkämpfe von Studenten im Mai 1968 in Paris gewesen, die den größten Generalstreik der französischen Geschichte ausgelöst haben. Ähnliche Entwicklungen gab es in jüngster Vergangenheit in Athen, in Kairo und London. Entschlossene Minderheiten können unter bestimmten Bedingungen proletarische Massenbewegungen auslösen, die wiederum allein die potentielle Macht besitzen, erfolgreiche Aufstände gegen den Kapitalismus zu führen. Es gibt freilich viel mehr Negativbeispiele in der Geschichte, wo kampfentschlossene Avantgarden isoliert blieben. Die entscheidende Bedingung ist jedoch, dass beides zusammenkommen muss: Funke und genügend (sozialer) Sprengstoff.

Ausblick
In Frankfurt waren wir zu wenig, um die Banken für einen Tag zu blockieren. Allerdings haben die Demonstranten ein sichtbares Zeichen für Versammlungsfreiheit gesetzt. Die geringere Beteiligung an den Blockaden ist kein Zeichen für ein Abebben des Antikapitalismus. Die Demonstration beweist das Gegenteil. Eine neue Generation von Aktivisten wächst heran. Die Demonstration ist ein Hoffnungssignal an alle, die gegen Banken, Spardiktat und Kapitalismus und solidarisch mit der griechischen Bevölkerung sind. Der Erfolg bestätigt die GEW, die die Proteste als einzige Gewerkschaft unterstützt hat. Die Aufgabe der Linken ist es, weiterhin sichtbar gegen das europaweite Spardiktat zu protestieren. Eine nächste Gelegenheit ist zum Beispiel mit Aktionen parallel zur Abstimmung im Bundestag im Juni, unsere Ablehnung des Spardiktats und die Solidarität mit Griechenland und anderen Krisenländern sichtbar zumachen.


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Marx und die Kritik am Kapitalismus ist wieder im Aufwind. Der »MARX IS MUSS 2012«-Kongress beginnt deswegen am 7. Juni mit dem Seminartag: Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit um Marxismus in allen Facetten vorzustellen – von der Kritik der Ökonomie bis zur Frage, was Marxisten mit Revolution meinen. Hier die Themen im Überblick:

  • Philosophie | Block 1: Was ist historischer Materialismus? | Block 2: Was ist Dialektik?
  • Marxismus und Partei | Block 1: Die Partei bei Marx und Lenin | Block 2: Die Partei bei Luxemburg und Gramsci
  • Kritik der Ökonomie | Block 1: Was ist Ausbeutung? | Block 2: Krisentendenzen im Kapitalismus
  • Frauenbefreiung | Block 1: Woher kommt Frauenunterdrückung? | Block 2: Marx und Engels  Analysen zur Frauenunterdrückung
  • Klassentheorie | Block 1: Gibt es noch eine Arbeiterklasse? | Block 2: Klassenkampf und Klassenbewußsein
  • Staatstheorie | Block 1: Klassengesellschaft und Staat | Block 2: Klassenkompromiss und Wohlfahrtsstaat
  • Revolution | Block 1:  Was ist eine revolutionäre Situation | Block 2:  Die Theorie der permanenten Revolution

Die Themenblöcke finden parallel statt. Jeder dieser Blöcke besteht aus zwei Teilen (10-13 Uhr und 15-18 Uhr), die durch ein Überblicksreferat eingeleitet werden. Zur Vorbereitung gibt es Einführungstexte – hier gibt es die Reader: runterladen, lesen und gemeinsam diskutieren. Zur besseren Vorbereitung der einzelnen Arbeitsgruppen bitten wir alle die teilnehmen möchten sich in diese Liste einzutragen. Das hilft uns bei der Organisation bspw. bei der Frage: Welche Gruppe in welchen Raum kommt, wieviel Stühle wir dort brauchen etc. Nach dem Seminartag startet am 8. Juni das Kongressprogramm mit Workshops und Podiumsdiskussionen. Dazu kommt ein Block über »Marxistische DenkerInnen« bei dem wir prägende Theoretiker wie zum Beispiel Clara Zetkin und Walther Benjamin vorstellen.


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Auf dem »MARX IS MUSS 2012«-Kongress sind eine limitierte Anzahl von »Anticapitalist« & »RVLTN« T-Shirts für 13 Euro erhältlich. Damen- und Herrenschnitt, verschiedene Farben nur solange der Vorrat reicht.

»Anticapitalist« & »RVLTN«


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Zum zweiten Mal ist DIE LINKE aus einem westlichen Landesparlament herausgeflogen. Nach Schleswig-Holstein scheiterte DIE LINKE mit 2,5 Prozent auch in Nordrhein-Westfalen. Was sind die Ursachen dieser Niederlagen? Und kann der Partei über 2013 hinaus ein zweiter Aufbruch gelingen? Auf dem »MARX IS MUSS 2012«-Kongress wollen wir über diese Fragen sprechen und Alternativen für einen Neustart der LINKEN entwickeln.

Vorab findest du hier 13 Thesen zur Krise der LINKEN von marx21 zur Debatte. Oder als Artikel hier zum Ausdrucken (pdf /800 kb).

Als Rednerinnen und Redner sprechen auf dem Kongress unter anderem:

  • Christine Buchholz [MdB, Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes DIE LINKE]
  • Özlem Demirel [MdL, DIE LINKE Nordrhein-Westfalen]
  • Wolfgang Gehrcke [MdB, DIE LINKE]
  • Nicole Gohlke [MdB, Hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE]
  • Gregor Gysi [MdB, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE]
  • Heinz Hillebrandt [Historiker, Mitglied des Parteivorstandes DIE LINKE]
  • Andrej Hunko [MdB, DIE LINKE]
  • Katja Kipping [MdB, stellvertretende Parteivorsitzende DIE LINKE]
  • Ulrich Maurer [MdB, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE]
  • Niema Movassat [MdB,DIELINKE]
  • Kevin Ovenden [Wahlkampleiter Respect und für GeorgeGalloway,Großbritannien]
  • Martina Renner [MdL, DIE LINKE Thüringen, Landesvorstand VVN]
  • Lucia Schnell [SprecherInnenkreisSozialitischeLinke]
  • Werner Seppmann [Mitherausgeber der Zeitschrift »Marxistischen Blätter«]
  • Azad Tarhan [Bündnis »Dortmund stellt sich quer«]
  • Janine Wissler [Fraktionsvorsitzende, DIE LINKE Hessen]

Folgende Themenblöcke und Workshops beschäftigen sich mit der Politik der LINKEN

DIE LINKE kontrovers

  • Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahost-Konflikt: Eine notwendige Debatte
  • Das Bedingungslose Grundeinkommen: Pro und Contra
  • Mélenchon, Galloway und SYRIZA: Wie Europas Linke Erfolge organisiert
  • Wie weiter für DIE LINKE in Berlin?

LINKE Kommunalpolitik: Mehr als Elendsverwaltung!?

  • Wem gehört die Stadt? Linke Strategien gegen Mietexplosion und Wohnungsmangel
  • Wie schafft die LINKE neue Arbeitsplätze?
  • Klamme Kommunen: Welche Spielräume bleiben der LINKEN?

Occupy! Bewegung und Organisation im 21. Jahrhundert

  • Podium: Nach den Bankenprotesten: Wie weiter für den Widerstand in Deutschland?
  • Parteien – Auslaufmodell politischer Organisation?
  • Wird die Revolution getwittert? Soziale Bewegungen und neue Medien
  • Ziviler Ungehorsam: Möglichkeiten und Grenzen
  • AACTA, OpenSource, und die Datenkraken: Wem gehört das Internet?
  • Parlamente, Liquid Democracy, Räte – welche Demokratie für die 99 Prozent?

»MARX IS MUSS«-Kongress Trailer 2012

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Das Video:

 


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Du fährst mit dem Auto zum Kongress oder willst mit der Bahn gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fahren? Dann schreib uns. Wir stellen dein Mitfahrangebot online.

  • Gemeinsame Anreise mit Bus & Bahn von marx21

Baden-Württemberg  | Bus
Freiburg: Abfahrt 7. Juni, 7 Uhr, Konzerthaus | Heidelberg: Abfahrt 7. Juni, 10 Uhr, Hauptbahnhof | Rückfahrt 10. Juni | Preis für Hin- und Rückfahrt: 60,-  Euro
Anmeldung: freiburg [at] marx21.de

Nordrhein-Westfalen | Bus
Köln: Abfahrt 6. Juni, 17 Uhr, Breslauer Platz | Essen: Abfahrt 6. Juni, 18 Uhr, Hauptbahnhof | Münster: Abfahrt 6. Juni, 19:30 Uhr, Hauptbahnhof | Rückfahrt 10. Juni | Preis für Hin- und Rückfahrt: 60,- Euro / 50,-  Euro (erm.) Anmeldung: marx21.nrw [at] web.de

Hessen | Bahn
Frankfurt: Abfahrt 6. Juni, 14.15 Uhr, Hauptbahnhof  | Rückfahrt 10. Juni
Anmeldung: m21.frankfurt [at] gmail.com

  • Mitfahrgelegenheiten (Mitfahrzentrale zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten)

Bremen / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 15,- und 20,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Chemnitz / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 12,- und 15,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Cottbus / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 5,- und 10,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Dresden / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 9,- und 10,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Erfurt / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 15,- und 20,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Hamburg / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 13,- und 18,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Hannover / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 15,- und 20,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Kaiserslautern / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 35,- und 40,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Karlsruhe / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 30,- und 40,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Leipzig / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 10,- und 15,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

München / Berlin: Preis pro Fahrt zwischen 30,- und 40,- Euro. Link zu mitfahrgelegenheit.de

Für Informationen über Mitfahrgelegenheiten aus den anderen Städten, mehr Informationen oder Fragen zum Kongress, einfach per Mail, Telefon oder Brief melden.

marx21.de
Tel.: 030 / 89 56 25 11
Fax: 030 / 56 82 28 84
info [at] marx21.de
Brief: marx21
Stichwort: MARX IS MUSS 2012
Postfach 44 03 46, 12003 Berlin


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Liebe Leserinnen und Leser,

vielen Dank für die zahlreichen Anmeldungen! Bis zum 2. Mai kamen 230 Anmeldungen rein. Das ist eine wichtige Hilfe für die Vorfinanzierung des Kongress – für den Druck von Mobilisierungsmaterialien, Flugbuchungen für Referentinnen und Referenten. Diese Woche gehen nochmal 30.000 Flyer, 5000 Aufkleber und 2000 Plakate in Druck. Nun stehen die »Blockupy« Krisenproteste in Frankfurt am Main vor der Tür. Den Kongress verstehen wir auch als einen Raum, wo sich Aktivistinnen und Aktivisten über Erfahrungen und Perspektiven des Widerstands austauschen können. Da soll der Enitrittspreis keine Hürde sein. Deswegen verlängern wir den Frühbuchertarif: Wer sich bis zum 28. Mai anmeldet, bekommt das Kongressticket 5 Euro billiger als an der Tür.  Alle im Vorfeld verkauften Karten unterstützen uns bei der Finanzierung von »MARX IS MUSS 2012«. Deine Anmeldung macht den Unterschied: Hier gehts zur Anmeldung.

Good News No 2: Die Berliner Band The Incredible Herrengedeck spielt live am 9. Juni beim Kongress. Für alle die sie noch nicht kennen, sei die Homepage der Band empfohlen und diese zwei Videos. Viel Spass!

Video »Prenzlauerberg«
Video »FDP«

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Liebe Leserinnen und Leser,

Der Kongress dient dazu Menschen zu vernetzen, die die Welt verändern wollen. Wir können nicht auf reiche Sponsoren oder Medienverbindungen zählen. Trotzdem müssen die Räume gebucht, Mobilisierungsmaterialien gedruckt und Reisekosten für die Rednerinnen und Redner bezahlt werden. Du kannst uns helfen den Kongress mit aufzubauen, indem du dich jetzt anmeldest. Alle im Vorfeld verkauften Karten unterstützen uns bei der Finanzierung von »MARX IS MUSS 2012«. Wir sagen Dankeschön mit dem Frühbucher-Rabatt: Bis zum 2. Mai sind alle Tickets 5 Euro günstiger als an der Tür. Bis jetzt haben sich 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Das ist toll! Bis zum 2. Mai brauchen wir noch 50 Anmeldungen um alle laufenden Kosten zu decken.  Deine Anmeldung macht den Unterschied: Hier gehts zur Anmeldung.

Good News No 1: Aus Baden-Würtenberg und Nordrhein-Westfalen stehen die ersten Busse für die gemeinsamen Anreise. Mehr Infos über Mitfahrgelegenheiten hier. Good News No 2: Wir haben die erste Turnhalle für eine kostenfreie Unterkunft. Wenn du einen solchen Schlafplatz in Anspruch nehmen möchtest, melde dich jetzt an – die Plätze sind zur Zeit auf 30 begrenzt. Bei den Schlafplätzen können Berliner und Berlinerinnen helfen: Wer Plätze für die Schlafbörse zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter mim (at) marx21.de melden.

Hast du schon vom marx21 Gewinnspiel gehört? Nicht, dann klicke hier: Die marx21 Redaktion traf sich zum Gespräch mit dem Kinder- und Jugendbuchautor Klaus Kordon – und brachte je drei Exemplare folgender Bücher zur Verlosung mit: »Die roten Matrosen« und »Krokodil im Nacken«. Auszüge aus dem Interview gibt’s hier. Viel Spaß & Erfolg!


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Hier diskutiert die Bewegung: Ein ganzer Block auf dem Kongress ist der Frage gewidmet »Occupy! Bewegung und Organisation im 21. Jahrhundert«. Die Themenpalette reicht von »Wird die Revolution getwittert – Soziale Bewegungen und neue Medien« über »Ziviler Ungehorsam – Möglichkeiten und Grenzen« bis zu »Parteien – Auslaufmodell politischer Organisation«. Alex Passadakis von Attac und Christoph Kleine vom Blockupy-Bündnis werden mit uns über »Nach den Bankenprotesten – Wie weiter für den Widerstand in Deutschland?« diskutieren. Hier findest du alle Veranstaltungen auf einen Blick.


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Lang dran gearbeitet, jetzt ist er endlich fertig: Der »MARX IS MUSS«-Kongress Mobilisierungsclip. Dir gefällt das Video? Like it, share it und helfe uns damit mit den Kongress bekannter zu machen. Danke!

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Das Video:


Der »MARX IS MUSS«-Kongress 2012 startet mit einem speziellen Seminarangebot. Die marx21-Redaktion trägt damit dem Bedürfnis nach der Auseinandersetzung mit grundsätzlichen politischen Ideen Rechnung. Auf der Grundlage von ausgewählten Texten werden ersten Kongresstag fünf Themenfelder aus der marxistischen Tradition erarbeitet. Danach schließt sich der Kongress mit 60 Diskussionsveranstaltungen aus unterschiedlichen Themenfeldern an. Hier geht es zum Programm.


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Die gedruckten 15.000 Flyer und 2.000 Plakate für den »MARX IS MUSS«-Kongress wandern leider in den Altpapiercontainer. Aber das Ganze hat einen gute Grund: Am 26. Februar haben sich 400 Aktivistinnen und Aktivisten aus mehreren europäischen Ländern bei einer Aktionskonferenz in Frankfurt am Main auf einen gemeinsamen Fahrplan für Proteste gegen die europaweite Kürzungspolitik verständigt. Als Schwerpunkt der Proteste einigten sie sich auf internationale Aktionstage vom 17. bis 19. Mai in Frankfurt. Geplant sind Besetzungen von zentralen Anlagen und Plätzen sowie massenhafte Blockaden der Europäischen Zentralbank am 18. Mai und eine große europäische Demonstration am 19. Mai. Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebenen Sparpakete, die Griechenland und anderen Ländern von der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds IWF diktiert werden.

Wir wollen kein Konkurrenzangebot zu diesen Protesten sein, sondern diese tatkräftig unterstützen und aufbauen. Wegen der bundesweiten Proteste gegen die Verarmungspolitik der Herrschenden Europas haben wir uns deshalb entschlossen den »MARX IS MUSS«-Kongress zu verschieben. Neuer Termin ist der 07. bis 10. Juni (Fronleichnam 2012). Der Ort bleibt derselbe: Das ND-Haus in Berlin in der Nähe des Ostbahnhofes.

Wir hoffen auf das Verständnis aller die sich bisher angemeldet haben und bemühen uns die bisherigen Zusagen der Referentinnen und Referenten auch für den neuen Termin zu bekommen. Tariq Ali, Gilbert Achcar, Dietmar Dath, Christoph Ellinghaus, Christine Buchholz, Nicole Gohlke, Janine Wissler und Helga Baumgarten haben schon für den neuen Termin zugesagt.

Das neue Material geht nächste Woche in Druck. Ab sofort gibt es Guerilla-Ad Material und Überkleber zum Download hier auf der Homepage. Helft mit den Kongress bekannt zu machen und bestellt Euch Flyer und Plakate kostenfrei nach Hause. Komm zu den Krisenprotesten nach Frankfurt und danach zum »MARX IS MUSS«-Kongress nach Berlin. It’s time to organize!


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Dem Sturz des tunesischen Alleinherrschers Ben Ali ist eine Welle von Protesten in mehreren nordafrikanischen Ländern und eine Revolution in Ägypten gefolgt. Die Bewegung ist ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die Unterdrückten der gesamten Region – und hat Solidaritätsaktionen in der ganzen Welt ausgelöst. Die Besetzung des Kairoer Tahrirplatzes fand ihren Widerhall unter anderem im spanischen 15. Mai und der Occupy-Bewegung. Doch die ersten Wahlen nach dem arabischen Frühling in Tunesien, Marokko und Ägypten haben islamistischen Parteien gewonnen. Werden diese die Bewegung ähnlich wie in der Iranischen Revolution (1979–81) in die Schranken weisen? Droht nach dem arabischen Frühling ein islamistischer Winter?

Diesen und anderen Fragen rund um den arabischen Frühling wollen wir in der Veranstaltung »Kapern die Islamisten die arabische Revolution?« nachgehen. Es referiert Mona Dohle [Aktivistin und Journalistin, Augenzeugin der ägyptichen Revolution].


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Morgen wird alles besser: An dieser Parole erkennt man seit der Aufklärung die Anhänger des sozialen Fortschritts, während die der Finsternis bellen, daß früher alles besser gewesen sei. Die einen setzen auf Wissenschaft und Technik, damit Freiheit, Wohlstand, Bildung und Schönheit sich mehren, die anderen auf Tradition, Blut, Boden, Familie, Vaterland und sonstigen Urväterhausrat, damit alles nicht noch schlimmer werde, als es ohnehin schon ist.

Dietmar Dath und Barbara Kirchner behaupten in ihrem neuen Buch, daß jede Zeit, jede Handlung, jeder Gedanke tatsächlich mehr Möglichkeiten der Selbstverbesserung enthält, als man auf den ersten Blick sieht. Den inneren Zusammenhang dieser verborgenen Freiheitsgrade nennt das Buch »Implex«. Das Wort bezeichnet ein Modell, mit dem man erklären kann, wie Fortschritt in den Mühen tatsächlicher Menschen verwirklicht wird. Es macht verständlich, warum nur Epochen, die sich bestimmte Irrtümer erlauben, auch bestimmte Wahrheiten finden können, und es zeigt, daß die Aufklärung der Gegenwart Werkzeuge der Emanzipation vererbt hat, von denen sie selbst gar nichts wußte. Es verdeutlicht schließlich, was an dieser Lehre und anderen praktischen und theoretischen Hinterlassenschaften der historischen Linken wertvoll bleibt – bis heute.

Auf dem Weg zu diesen Resultaten unternimmt das Buch Reisen durch realistische Forschung und phantastische Kunst, stellt bekannte und unbekannte Revolutionen, Kriege, Formen des Unrechts und des Widerstands dar und öffnet die Sicht auf Zeitabschnitte, von denen gar nicht so leicht zu entscheiden ist, ob sie Zukunft sind, Vergangenheit oder Gegenwart. Das Buch »Der Implex – Sozialer Fortschritt: Geschichte und Idee« wird Dietmar Dath auf dem »MARX IS MUSS«-Kongress vorstellen.


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»Yes, we can!« – Barack Obama wurde 2009 zum Präsidenten der USA gewählt, weil er tief greifende Veränderungen versprochen hatte. Außenpolitisch verfolgt er jedoch dieselben militärischen Ziele wie sein Vorgänger, innenpolitisch sind seine Reformen nahezu gescheitert. Mit fundiertem Detailwissen rechnet der Schriftsteller und Intellektuelle Tariq Ali [Autor »Piraten der Karibik: Die Achse der Hoffnung«] mit Obamas Politik ab. Sein neues Buch über Obama wird er auf dem »MARX IS MUSS«-Kongress vorstellen. Es hat den Titel: »Das Obama-Syndrom. Leere Versprechungen, Krisen und Kriege.« und wird im August 2012 im Heyne Verlag auf Deutsch erscheinen.


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Für den marx21-Redaktionskollegen war klar: »Der Mann muss ins Blatt!« Der Mann ist Costas Lapavitsas. marx21-Redakteur Marcel Bois saß im Publikum, als Costas sich bei einer Konferenz der Zeitschrift Historical Materialism in London eine Redeschlacht mit anderen linken Ökonomen geliefert hatte. Thema war die Eurokrise und die Zukunft der europäischen Gemeinschaftswährung. Die Kontaktaufnahme gestaltete sich dank Facebook einfach und drei Tage später stand ein ebenso engagierter wie freundlicher Costas am Telefon Rede und Antwort. Das Interview könnt ihr hier online lesen. Live erlebt ihr Costas Lapavitsas hoffentlich auf dem  »MARX IS MUSS«-Kongress.


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Liebe Leserin, lieber Leser,

wir möchten dich herzlich zum »MARX IS MUSS«-Kongress einladen.

Ideen um die Welt zu verändern – unter diesem Motto steht der Marx is muss-Kongress 2012. Auf dem Programm stehen spannende Debatten mit interessanten Rednerinnen und Rednern.

In 60 Veranstaltungen werden Themen von der Wirtschaftskrise, der arabischen Revolution über den Aufschwung des Rechtspopulismus in Europa bis zur Frage wie die LINKE zu einer echten Alternative werden kann diskutiert.

Du willst wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält? Unser Seminartag zu Grundlagen des Marxismus führt ein in Analyse und Kritik des Kapitalismus.

Komm vorbei, diskutiere mit, stelle Fragen und finde mit anderen gemeinsam Antworten.

Die marx21-Redaktion


Vom 2. bis 5. Juni 2011 hat in Berlin der Kongress »MARX IS MUSS 2011« stattgefunden. 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten auf 50 Veranstaltungen. Hier dokumentiert marx21.de Berichte, Veranstaltungen und mehr.

marx21-Meldungen
»DIE LINKE fordert Atomausstieg im Grundgesetz zu verankern« (05.06.11)
»Lafontaine nennt Grüne ›gewaltige Mogelpackung‹« (02.06.11)

Presseschau
»Abc und rote Haltelinien« (Neues Deutschland, 04.06.11)
»Dreist, beschränkt, verlogen« (Junge Welt, 04.06.11)
»Vom SPD-Chef zum Revolutionär« (Berliner Kurier, 04.06.11)
»Lafontaine gibt sich links und trotzig« (Tagesspiegel, 03.06.11)
»Roter Oskar, grüne Mogelpackung« (Berliner Zeitung, 03.06.11)
»Lafontaine rügt Gabriel als ›verkappten Trotzkisten‹ « (Die Welt, 03.06.11)
»Lafontaine will Liebe im Linke-Programm« (Die Welt, 04.06.11)
»Grüne sind eine Mogelpackung« (Kölner Stadt-Anzeiger, 03.06.11)


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