Regionalkonferenzen 2012

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Auf dem »MARX IS MUSS«-Kongress diskutierten 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Berlin. Als Folgeangebot des »MARX IS MUSS«-Kongress gibt es im Juni und Juli Workshops und Lesekreise zum Thema: »Arabellion. Zur Aktualität der Revolution«. Hier gibt es den kostenlosen Reader zum Download. Außerdem bietet die Zeitschrift theorie21 Texte zur Vorbereitung und kann unter edition.aurora [ät] yahoo.de bestellt werden. Gerne schicken wir dir Flyer und Poster zum Verteilen zu. Wenn du einen Lesekreis in deiner Stadt anbieten willst, können wir dich mit Referenten oder Tips unterstützen. Einfach anrufen oder E-Mail schreiben.

BERLIN
Sonntag | 1. Juli | 14:00 Uhr
Bezirksverband DIE LINKE Charlottenburg-Wilmersdorf | Behaimstraße 17
10585 Berlin | Nähe Rathaus Charlottenburg | U7 Bahnhof Richard-Wagner-Platz

CHEMNITZ
Samstag | 30. Juni | 12:00 Uhr
Soziokulturrellen Zentrum QuerBEET | Rosenplatz 4 | 09126 Chemnitz

DARMSTADT   
Freitag | 29. Juni | 18:00 Uhr
Regionalbüro DIE LINKE | Hoffmannstr. 4 | 64285 Darmstadt
Straßenbahnhaltestelle Schulstraße

FRANKFURT
Sonntag | 24. Juni | 14: 00 Uhr
U68 DGB-Jugendclub | Untermainkai 66-68 (Nähe Baseler Platz) | 60329 Frankfurt

FREIBURG
Mittwoch | 4. Juli | 20:00 Uhr
Uni Freiburg | KG 1 | Hörsaal 1134 | Platz der Universität 3 | 79098 Freiburg

HANNOVER    
Sonntag | 24. Juni | 14:00 Uhr
Kommunikationszentrum LiLi | Kötnerholzweg 47 | 30451 Hannover-Linden

KÖLN
Sonntag | 1. Juli | 14:00 Uhr
Antiquariat Byrne | Leyendecker Str. 38 | 50825 Köln (Ehrenfeld)

MÜNCHEN
Montag | 9. Juli | 19:00 Uhr
Wahlkreisbüro Nicole Gohlke | Hochbrückenstraße 10 | 80331 München

RUHRGEBIET
Samstag | 23. Juni | 15:00 Uhr
Kulturzentrum Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108 | 44894 Bochum

HAMBURG
Mittwoch | 11. Juli | 18:00 Uhr
DIE LINKE. Bezirksfraktion Altona
Am Felde 2 | 22765 Hamburg

Der »MARX IS MUSS«-Kongress startet mit einem speziellen Seminarangebot. Die marx21-Redaktion trägt damit dem Bedürfnis nach der Auseinandersetzung mit grundsätzlichen politischen Ideen Rechnung. Auf der Grundlage von ausgewählten Texten werden ersten Kongresstag fünf Themenfelder aus der marxistischen Tradition erarbeitet. Danach schließt sich der Kongress mit 60 Diskussionsveranstaltungen aus unterschiedlichen Themenfeldern an. [Stand 4.6.]

Hier gibts den vorläufigen Zeitplan zum Download (pdf/1 MB) oder hier online ansehen

Auf dem »MARX IS MUSS 2012«-Kongress wollen wir nach den Blockupy-Protesten mit Aktivistinnen und Aktivisten die Erfahrungen auswerten und diskutieren wie es weiter gehen kann? Mit auf dem Podium: Christoph Kleine (Interventionistische Linke), Alexis Passadakis (ATTAC) und Christine Buchholz (MdB, DIE LINKE).

Eine erste Auswertung von marx21 gibt’s hier. Download pdf

Kampf gegen EU-Fiskalpakt und ESM – Eine neue Generation von Aktivisten wächst heran.
Die Zahlen: 30.000 Demonstranten, 5000 Polizisten, 1430 Festnahmen. Selbst Bild.de schreibt: »Bunter Protest, 20.000 demonstrieren gegen Bankenmacht, Festival-Stimmung bei »Blockupy«-Kundgebung in Frankfurt.« Die taz sagt: »Die Demonstrationen gegen den Kapitalismus in Frankfurt entwickeln sich zu Protesten für die Versammlungsfreiheit.«. Die internationale Demonstration gegen das europaweite Spardiktat war ein »machtvoller Protest gegen das Kürzungsdiktat von Merkel & Co« wie der Parteivorsitzende der LINKEN Klaus Ernst erklärte. Sie war die »größte Demo in Frankfurt in diesem Jahrtausend« (Zitat Frankfurter Rundschau). Die größten Blöcke waren der Antikapitalistische Block, der Block von attac und der LINKE-Block. Es war eine internationale Demo von Antikapitalisten. Spiegel-Online schreibt zu Recht: »Großdemonstration gegen Kapitalismus«. Die Mehrheit kam aus Deutschland, aber auch Menschen aus Frankreich, Italien und Griechenland und anderen Ländern nahmen teil. Die Gewerkschaften waren bis auf GEW und einige ver.di-Gliederungen leider kaum vertreten.
Die LINKE war mit einem großen, sichtbaren Block vertreten mit Schildern gegen »EU-Fiskalpakt« und »Demokratie und Sozialstaat verteidigen.« Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag verlegte ihre geplante Zeltveranstaltung kurzerhand ins DGB-Haus. 350 Menschen nahmen an der Debatte mit Aktivisten aus Griechenland, Spanien, Rumänien, GB und Gewerkschaftern aus der GEW, IG-Metalljugend, Maredo-Betriebsrat und LINKE-Vertreterin Janine Wissler teil.

Friedlich für das Recht auf Versammlungsfreiheit
Die Strategie der Stadt Frankfurt, die Aktionstage zu verbieten, ist nicht aufgegangen. Trotz der Verbote versammelten sich Hunderte Mittwoch, Donnerstag und Freitag in Frankfurt. Beispielsweise kamen zu einer Blockade-Aktion vor dem Steakhaus Maredo 200 Menschen und thematisierten die Niedriglöhne bei der Restaurantkette und solidarisierten sich mit den für bessere Arbeistbedingungen kämpfenden Mitarbeitern. Die Demonstranten weigerten sich, die Bilder von Krawall zu liefern, die die Polizeitaktik provozieren sollte. Viel Kritik von Frankfurter Bewohnern, Gewerkschaften richtet sich gegen die Aufhebung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit und der Polizeiblockade der Frankfurter Bankenviertels. Es ist ein Hohn, wenn Petra Roth (CDU) nun dem »besonnenen Einsatz« der Polizei dankt. Selbst Andrea Nahles, Volker Beck und Grüne-Geschäftsführerin Steffi Lemke mussten sich vom schwarz-grünen Demoverbot distanzieren. Allerdings weiche sie dabei auf das Verbot des Gedenken der Jusos an die unter den Nazis verfolgten Homosexuellen und vermeiden inhaltliche Positionierung zu Bankenmacht und Spardiktat.

Ziviler Ungehorsam
Die Strategie des Bündnisses, die EZB zu blockieren war als »Kampfansage« an die EZB als Symbol der Troika gut. Allerdings waren die Teilnehmerzahlen an den Aktionstagen für Donnerstag und Freitag zu wenig, um Blockaden trotz Verbote und Polizeieinsatz durchzuführen. Blockaden müssen langfristiger organisiert sein und breiter getragen werden, wie die Erfahrungen in Dresden, Wendland und Heiligendamm zeigen. Ziviler Ungehorsam als »klassenunspezifische« Kampfform hat in der Geschichte der Klassenkämpfe seinen Stellenwert. Im Kampf gegen Sozialabbau und kapitalistische Krisenlösungen haben Kampfformen des zivilen Ungehorsams allerdings nur als erster Schritt hin zu den traditionellen Mitteln des Klassenkampfes einen Stellenwert, hin zu Massendemonstrationen und politischen Massenstreiks wie in Griechenland. Massenhafter Widerstand auf den Straßen kann unter Umständen zum Funken werden, der zur sozialen Explosion und zu politischen Massenstreiks führt. Das klassische Beispiel sind die mehrtägigen Barrikadenkämpfe von Studenten im Mai 1968 in Paris gewesen, die den größten Generalstreik der französischen Geschichte ausgelöst haben. Ähnliche Entwicklungen gab es in jüngster Vergangenheit in Athen, in Kairo und London. Entschlossene Minderheiten können unter bestimmten Bedingungen proletarische Massenbewegungen auslösen, die wiederum allein die potentielle Macht besitzen, erfolgreiche Aufstände gegen den Kapitalismus zu führen. Es gibt freilich viel mehr Negativbeispiele in der Geschichte, wo kampfentschlossene Avantgarden isoliert blieben. Die entscheidende Bedingung ist jedoch, dass beides zusammenkommen muss: Funke und genügend (sozialer) Sprengstoff.

Ausblick
In Frankfurt waren wir zu wenig, um die Banken für einen Tag zu blockieren. Allerdings haben die Demonstranten ein sichtbares Zeichen für Versammlungsfreiheit gesetzt. Die geringere Beteiligung an den Blockaden ist kein Zeichen für ein Abebben des Antikapitalismus. Die Demonstration beweist das Gegenteil. Eine neue Generation von Aktivisten wächst heran. Die Demonstration ist ein Hoffnungssignal an alle, die gegen Banken, Spardiktat und Kapitalismus und solidarisch mit der griechischen Bevölkerung sind. Der Erfolg bestätigt die GEW, die die Proteste als einzige Gewerkschaft unterstützt hat. Die Aufgabe der Linken ist es, weiterhin sichtbar gegen das europaweite Spardiktat zu protestieren. Eine nächste Gelegenheit ist zum Beispiel mit Aktionen parallel zur Abstimmung im Bundestag im Juni, unsere Ablehnung des Spardiktats und die Solidarität mit Griechenland und anderen Krisenländern sichtbar zumachen.

Marx und die Kritik am Kapitalismus ist wieder im Aufwind. Der »MARX IS MUSS 2012«-Kongress beginnt deswegen am 7. Juni mit dem Seminartag: Wir nehmen uns einen ganzen Tag Zeit um Marxismus in allen Facetten vorzustellen – von der Kritik der Ökonomie bis zur Frage, was Marxisten mit Revolution meinen. Hier die Themen im Überblick:

  • Philosophie | Block 1: Was ist historischer Materialismus? | Block 2: Was ist Dialektik?
  • Marxismus und Partei | Block 1: Die Partei bei Marx und Lenin | Block 2: Die Partei bei Luxemburg und Gramsci
  • Kritik der Ökonomie | Block 1: Was ist Ausbeutung? | Block 2: Krisentendenzen im Kapitalismus
  • Frauenbefreiung | Block 1: Woher kommt Frauenunterdrückung? | Block 2: Marx und Engels  Analysen zur Frauenunterdrückung
  • Klassentheorie | Block 1: Gibt es noch eine Arbeiterklasse? | Block 2: Klassenkampf und Klassenbewußsein
  • Staatstheorie | Block 1: Klassengesellschaft und Staat | Block 2: Klassenkompromiss und Wohlfahrtsstaat
  • Revolution | Block 1:  Was ist eine revolutionäre Situation | Block 2:  Die Theorie der permanenten Revolution

Die Themenblöcke finden parallel statt. Jeder dieser Blöcke besteht aus zwei Teilen (10-13 Uhr und 15-18 Uhr), die durch ein Überblicksreferat eingeleitet werden. Zur Vorbereitung gibt es Einführungstexte – hier gibt es die Reader: runterladen, lesen und gemeinsam diskutieren. Zur besseren Vorbereitung der einzelnen Arbeitsgruppen bitten wir alle die teilnehmen möchten sich in diese Liste einzutragen. Das hilft uns bei der Organisation bspw. bei der Frage: Welche Gruppe in welchen Raum kommt, wieviel Stühle wir dort brauchen etc. Nach dem Seminartag startet am 8. Juni das Kongressprogramm mit Workshops und Podiumsdiskussionen. Dazu kommt ein Block über »Marxistische DenkerInnen« bei dem wir prägende Theoretiker wie zum Beispiel Clara Zetkin und Walther Benjamin vorstellen.

Auf dem »MARX IS MUSS 2012«-Kongress sind eine limitierte Anzahl von »Anticapitalist« & »RVLTN« T-Shirts für 13 Euro erhältlich. Damen- und Herrenschnitt, verschiedene Farben nur solange der Vorrat reicht.

»Anticapitalist« & »RVLTN«

Zum zweiten Mal ist DIE LINKE aus einem westlichen Landesparlament herausgeflogen. Nach Schleswig-Holstein scheiterte DIE LINKE mit 2,5 Prozent auch in Nordrhein-Westfalen. Was sind die Ursachen dieser Niederlagen? Und kann der Partei über 2013 hinaus ein zweiter Aufbruch gelingen? Auf dem »MARX IS MUSS 2012«-Kongress wollen wir über diese Fragen sprechen und Alternativen für einen Neustart der LINKEN entwickeln.

Vorab findest du hier 13 Thesen zur Krise der LINKEN von marx21 zur Debatte. Oder als Artikel hier zum Ausdrucken (pdf /800 kb).

Als Rednerinnen und Redner sprechen auf dem Kongress unter anderem:

  • Christine Buchholz [MdB, Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes DIE LINKE]
  • Özlem Demirel [MdL, DIE LINKE Nordrhein-Westfalen]
  • Wolfgang Gehrcke [MdB, DIE LINKE]
  • Nicole Gohlke [MdB, Hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE]
  • Gregor Gysi [MdB, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE]
  • Heinz Hillebrandt [Historiker, Mitglied des Parteivorstandes DIE LINKE]
  • Andrej Hunko [MdB, DIE LINKE]
  • Katja Kipping [MdB, stellvertretende Parteivorsitzende DIE LINKE]
  • Ulrich Maurer [MdB, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE]
  • Niema Movassat [MdB,DIELINKE]
  • Kevin Ovenden [Wahlkampleiter Respect und für GeorgeGalloway,Großbritannien]
  • Martina Renner [MdL, DIE LINKE Thüringen, Landesvorstand VVN]
  • Lucia Schnell [SprecherInnenkreisSozialitischeLinke]
  • Werner Seppmann [Mitherausgeber der Zeitschrift »Marxistischen Blätter«]
  • Azad Tarhan [Bündnis »Dortmund stellt sich quer«]
  • Janine Wissler [Fraktionsvorsitzende, DIE LINKE Hessen]

Folgende Themenblöcke und Workshops beschäftigen sich mit der Politik der LINKEN

DIE LINKE kontrovers

  • Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahost-Konflikt: Eine notwendige Debatte
  • Das Bedingungslose Grundeinkommen: Pro und Contra
  • Mélenchon, Galloway und SYRIZA: Wie Europas Linke Erfolge organisiert
  • Wie weiter für DIE LINKE in Berlin?

LINKE Kommunalpolitik: Mehr als Elendsverwaltung!?

  • Wem gehört die Stadt? Linke Strategien gegen Mietexplosion und Wohnungsmangel
  • Wie schafft die LINKE neue Arbeitsplätze?
  • Klamme Kommunen: Welche Spielräume bleiben der LINKEN?

Occupy! Bewegung und Organisation im 21. Jahrhundert

  • Podium: Nach den Bankenprotesten: Wie weiter für den Widerstand in Deutschland?
  • Parteien – Auslaufmodell politischer Organisation?
  • Wird die Revolution getwittert? Soziale Bewegungen und neue Medien
  • Ziviler Ungehorsam: Möglichkeiten und Grenzen
  • AACTA, OpenSource, und die Datenkraken: Wem gehört das Internet?
  • Parlamente, Liquid Democracy, Räte – welche Demokratie für die 99 Prozent?

»MARX IS MUSS«-Kongress Trailer 2012

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